Skizzen zu Ludwig van Beethovens Klaviersonate op. 109

Forschungsschwerpunkt: Forschung durch Musik
Forschungsfeld: praxisorientierte Skizzenforschung
Forschungsteam: Jürg Wyttenbach, Cornelius Bohn, Leonard Cecil, Michael Kunkel
Projektdauer: 2006-2010
Publikation: Jürg Wyttenbach: Skizzen zu Ludwig van Beethovens Klaviersonate op. 109, Saarbrücken: Pfau 2011, 3 Druckobjekte, 2 CDs.
Partner: Pfau-Verlag, Saarbrücken; Radio DRS2; Berliner Staatsbibliothek
Jürg Wyttenbach hat 2006 Skizzen (Artaria 195) zum Trio des zweiten Satzes und zu sechs Variationen des dritten Satzes von Beethovens op. 109 auskomponiert. Diese Arbeit gründet auf Wyttenbachs lebenslanger interpretatorischer Erfahrung mit Beethovens Musik sowie auf seiner eigenen kompositorischen Praxis. Sie bietet eine unmittelbare und neue Perspektive auf einen wichtigen Gegenstand der Beethoven-Forschung (Bereich Skizzenforschung), wie sie sich allein im kreativ-künstlerischen Akt artikulieren kann.
Ziel des Projekts ist es, ausgehend von Jürg Wyttenbachs Arbeit an op. 109 die Arbeitsfelder des Skizzenforschers, des (heutigen) Komponisten und Interpreten in einer Multi-Media-Publikation produktiv miteinander zu verknüpfen. Diese enthält: 1) Eine Ausgabe von Wyttenbachs „Auskomposition“, die quellenkritisch die Anteile Beethovens und Wyttenbachs transparent macht und gleichzeitig als attraktives Aufführungsmaterial figuriert; 2) eine Aufnahme der Interpretation von op. 109 samt Ergänzungen durch Wyttenbach, um den partikularen aufführungspraktischen Ansatz zu dokumentieren; 3) ein Kommentarheft mit ausführlichem Arbeitsbericht Jürg Wyttenbachs, um dessen kompositorische Arbeit an den Skizzen zu dokumentieren, sowie einen musikologischen Essay über „Wyttenbachs Beethoven“; 4) ein Radio-Interview mit Wyttenbach über op. 109; 5) ein Faksimile des Autographen von Jürg Wyttenbachs Komposition Galop(p) für ein Pferde-Karussell des Erzherzogs Rudolf als weiteres Beispiel für eine kompositorische Auseinandersetzung mit Beethoven.
Weitere „Beethoven-Stücke“ von Jürg Wyttenbach:
Ziel des Projekts ist es, ausgehend von Jürg Wyttenbachs Arbeit an op. 109 die Arbeitsfelder des Skizzenforschers, des (heutigen) Komponisten und Interpreten in einer Multi-Media-Publikation produktiv miteinander zu verknüpfen. Diese enthält: 1) Eine Ausgabe von Wyttenbachs „Auskomposition“, die quellenkritisch die Anteile Beethovens und Wyttenbachs transparent macht und gleichzeitig als attraktives Aufführungsmaterial figuriert; 2) eine Aufnahme der Interpretation von op. 109 samt Ergänzungen durch Wyttenbach, um den partikularen aufführungspraktischen Ansatz zu dokumentieren; 3) ein Kommentarheft mit ausführlichem Arbeitsbericht Jürg Wyttenbachs, um dessen kompositorische Arbeit an den Skizzen zu dokumentieren, sowie einen musikologischen Essay über „Wyttenbachs Beethoven“; 4) ein Radio-Interview mit Wyttenbach über op. 109; 5) ein Faksimile des Autographen von Jürg Wyttenbachs Komposition Galop(p) für ein Pferde-Karussell des Erzherzogs Rudolf als weiteres Beispiel für eine kompositorische Auseinandersetzung mit Beethoven.
Weitere „Beethoven-Stücke“ von Jürg Wyttenbach:


