Liszt – früh und spät. Konzerte, Ausstellung, Symposium, Meisterkurs (September-Dezember 2011)

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LisztForschungsschwerpunkt: Interpretationsforschung
Verantwortlich: Jean-Jacques Dünki
Projektdauer: 2011
Partner: Vera Oeri-Bibliothek, Universitätsbibliothek Basel, Schola Cantorum Basiliensis, Musikschule Basel
Projektfinanzierung: Maja Sacher Stiftung Basel, Hochschule für Musik Basel/FHNW
 
Liszt interpretieren

Ein Jahr nach den Festlichkeiten zum 200. Geburtstag von Frédéric Chopin und Robert Schumann, die beide auf ihre Art zum Inbegriff eines ‚Romantikers’ geworden sind, widmen wir uns der schwer fassbaren Interpreten- und Komponistenpersönlichkeit von Franz Liszt (1811–1886). Sein Beispiel hilft, Verlauf und Gehalt des musikalischen 19. Jahrhunderts, welches er entscheidend mitgeprägt hat, besser zu begreifen.

Zum einen lassen wir wenig bekannte Werke aus Franz Liszts Früh- und Spätzeit erklingen. Zum anderen nähern sich Musikforschende aus dem eigenen Haus sowie eingeladene Gäste auf wissenschaftlichem Pfad seiner Musik und seinen Schriften. Ziel der Begegnung ist gegenseitige Bereicherung: ‚Praktische’ Musiker(innen) warden in einen Dialog mit Forschenden treten, um von ihnen zu lernen, um ihnen aber auch Erfahrungen und Wissen entgegenzusetzen.

Die «Liszt-Tage» vom 2. bis 4. Dezember 2011 sind Krönung einer ganzen Reihe von Aktivitäten im Herbstsemester 2011 der Hochschule für Musik Basel und der mit ihr verbundenen Institute. Wir sind zudem glücklich, mit dem eminenten Pianisten und Musikdenker Alfred Brendel zusammen zwei Tage gemeinsamer musikalischer Reflexion zu widmen.

Vorträge, Konzerte, Ausstellung und Meisterkurs stehen auch Studierenden und Dozenten weiterer Institutionen sowie interessierten Laien offen. Ziel des Ganzen ist wiederum, wie ein Jahr zuvor im Falle Robert Schumanns, ein konzentrierter und anschaulicher Wissens- und Erfahrungsaustausch in offener, lebendiger Atmosphäre.